Klinikum St. Marien Amberg
 
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Seelsorge

Während Ihres Aufenthalts im Klinikum werden Sie auf Wunsch von den zuständigen Seelsorgern der beiden großen Konfessionen (evangelisch und katholisch) betreut.

Im Erdgeschoss von Gebäude A befindet sich die Hauskapelle, die Ihnen tagsüber zu Gebet und stiller Einkehr offen steht.

In der Kapelle finden regelmäßig Gottesdienste der beiden großen Konfessionen statt. Die Gottesdienste können Sie via Hausfernsehen oder Hausrundfunk auch im Krankenbett mitfeiern.






Barbara Bock

Ein Gespräch mit der katholischen Seelsorge (Pfr. Franz Mühlbauer und Pastoralreferentin Barbara Bock) kann über die Stationsschwester oder per Telefon 38-1467 oder 38-0 vereinbart werden

 





Pfarrer Stahl
Pfarrer Breitwieser

Ein Gespräch mit der evangelischen Seelsorge kann ebenfalls über die Stationsschwester oder per Telefon 38-0 vereinbart werden
- Pfr. Winfried Stahl (Stationen A/B/D1/E2/E3)
- Pfr. Roman Breitwieser (Stationen E1/E4/E5/F/I)




Pfarrer Franz Mühlbauer

Die Seelsorge am Kranken sehe ich vor dem Hintergrund, wie der Herr sich für uns hingibt. Sein Name: ich bin „der ich bin da" läßt deutlich werden, dass es in der Seelsorge mehr um Sein als um Machen geht. „Da sein“ für den Patienten, für den Trauernden, den Leidenden, wie auch immer der Mensch sich fühlt. Da sein bei ihm als jemand, der vor seiner Situation nicht ausweicht, sich mit ihm ihr aussetzt. Wenn ich das bin, dann nimmt der andere das auch wahr. Ich bin da als einer, der keine Erwartungen an den anderen hat, sondern nur für ihn da ist, sich in den anderen versucht, hineinzuversetzen. Gleichzeitig den Blick offen halten für die Umgebung und für mich. Auch bei mir sein, so wie beim anderen. Hinter uns und zu uns steht immer „der ich bin da....“ Das gibt Kraft und Frieden, von Station zu Station durch unser Leben, unser Abschiednehmen und Sterben mitzugehen und auch in der Hoffnung zu leben, dass danach auch der Raum dafür aufgeht, dass es Auferstehung gibt.

So erlebe ich mich Tag für Tag am Anfang, mich einzulassen auf den Menschen vor mir. Ich spüre, dass ich auf meinem Weg als Seelsorger selber viel durchzuleben habe und mit anderen in den verschiedensten Bereichen des Krankenhauses unterwegs bin. Dankbar nehme ich wahr, dass es viele Menschen gibt, die mich dabei brauchen und auch mir ihr menschliches und gläubiges Geleit geben.